04. Dezember 2009
Vor zwei Tagen haben sich ein paar Leute aus unserer FÖJ-Gruppe zum Teicheinsatz im Umweltzentrum Kalrshöhe getroffen. Der Morgen war wunderschön: es war zwar bitter kalt, aber die Sonne strahlte vom blauen Himmel und die Eiskristalle an den Blättern und Gräsern glitzerten im Morgenlicht. Warm eingepackt kam ich auf das Gelände vom Umweltzentrum. Von einem Hahnenschrei begrüßt, fühlte ich mich direkt in ländlicher Idylle. Und das mitten in der Stadt.

Insgesamt waren 12 Leute dabei, einige davon direkt aus dem Umweltzentrum.
Eigentlich wollten wir aus einem kleinen Teich die Algen und den Pflanzenwuchs entfernen. Aber da die Wasseroberfläche gefroren war und wir die kleinen Reptilien in diesem Teich nicht stören durften, mussten wir auf einen etwas größeren Teich ausweichen. Der war zwar auch etwas zugefroren, bot den Tierchen aber noch genug Rückzugsmöglichkeiten.

So gingen wir mit Sägen, Gartenscheren, Haken und Mistgabeln zu Werk. Die Büsche und Bäume direkt am Ufer wurden zurückgeschnitten, alte Äste, Zweige und allerlei Krempel aus dem Wasser gefischt und das Ufer von Laub befreit.
Sinn der ganzen Sache war, dass ab Frühjahr die Kindergruppen im Umweltzentrum weiterhin mit ihren Keschern im Teich auf Entdeckungsreise gehen und die Wasserwelt erkunden können.

Nach getaner Arbeit gab es noch ein leckeres, warmes Mittagessen in der Gemeinschaftsküche. Es war ein sehr lustiger, erfolgreicher und kalter Arbeitseinsatz, der total viel Spaß gemacht hat.
Tags: Kescher, Teicheinsatz, Umweltzentrum Karlshöhe
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26. November 2009
Bei uns im NMZ gibt es ein Regal mit fair gehandelten Produkten, vorallem von Gepa. Für dieses Regal sind Janina und ich zuständig. Wir müssen regelmäßig den Bestand kontrollieren und gegebenenfalls neue Produkte einkaufen und das Regal neu bestücken. Dies ist immer eine besonders spaßige Angelegenheit. Es ist einfach toll, im Süd-Nord-Kontor durch die Gänge zu streifen und Schokoladen, Weine, Kaffe, Bonbons und andere Leckereien auszusuchen.
Heute war es endlich mal wieder soweit!
Neben den üblichen Dingen, die wir besorgen mussten, haben wir auch ein paar weihnachtliche Spezialitäten mitgebracht. Die Mitarbeitenden vom NMZ konnten ihre Wünsche bei uns abgeben und wir haben versucht, alles Gewünschte zu besorgen.
Auf einem kleinen Tisch in unserem Büro stehen jetzt 17 Schoko-Weihnachtsmänner, 1 hübscher Adventskalender, 2 handbemalte größere Schoko-Männer, 4 Tüten Pfeffernüsse und etwa ein Dutzend Tütchen Gewürz-Kakao zum Abholen bereit…
Ich würde mal sagen, Weihnachten kann kommen!
Tags: fair gehandelt, Gepa-Regal, Süd-Nord-Kontor, Weihnachtswichtel
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25. November 2009
Wenn ich schon jetzt so etwas sage, wie wird es dann erst aussehen, wenn ich mal 70 oder 80 bin …???
Aber es stimmt! Meine Großeltern versuchen mir das ja schon seit Jahren zu verklickern. Die Zeit rast davon. Eben erst im NMZ angefangen und alle neuen Eindrücke sortiert, bin ich jetzt schon fast 3 Monate als FÖJlerin tätig.
Und es gibt immer viel zu tun und zu erleben.
Letzte Woche war ich für 5 Tage mit meiner FÖJ-Gruppe auf Seminarfahrt in Lauenburg. Die Jugendherberge mit Elbblick war eine super Unterkunft. Spitzenmäßiges Essen, gute Stimmung und spannende, informative Vorträge und Spiele zum Thema “Energie und Klimaschutz” waren die Grundlage für eine gelungene Woche.
Wieder im Büro angekommen, erwarteten mich gefühlt 1000 Mails und vieeele Aufgaben. Zurzeit bereiten Janina und ich einen Schulvortrag über Fairen Handel und einen Klima-Konsum-Stadtrundgang vor. Wir sind also gut beschäftigt, haben aber immer Spaß dabei.
Und eins ist sicher: Zeit vergeht nur schnell, wenn man sie am liebsten gerade anhalten würde. Was sind schon 5 Minuten während eines schönen Gesprächs… ? Aber die letzten 5 Minuten der verhassten Mathe-Stunde…? Nein, danke!!!
Tags: FÖJ Seminar, Klima-Konsum-Stadtrundgang, Schlagwort hinzufügen, Schulvortrag
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29. Oktober 2009

Alles super, oder?
Im Rahmen meiner Recherche zur Klimagerüchteküche habe ich den Vorschlag aus Hugos Kommentar aufgenommen und bin mal zum Thema “Atomkraftwerke” durchs Netz gesurft.
Dabei habe ich einiges Interessantes entdeckt:
Einige Befürworter von Atomenergie argumentieren in erster Linie mit der angeblich CO2-freien Energieerzeugung. Allerdings unterschlagen sie bei dieser Rechnung die Emissionen, die bei der gesamten Verarbeitungskette entstehen. Vom Uranabbau, über den Transport bis hin zur Endlagerung wird sehr viel CO2 freigesetzt.
Problematisch ist, dass man immer tiefer schürfen muss, um den heutigen Uranbedarf zu decken. Und das Erz enthält immer weniger Uran, es muss mehr geschürft werden. Diese Arbeit verursacht Emission.
Hinzu kommt der enorme Wasserverbrauch von Atomkraftwerken. Außerdem wird das Wasser, das zum Kühlen verwendet wird, nach dem Kühlvorgang in erwärmter Form wieder in den Wasserkreislauf zurückgeführt.
Das Ökosystem wird gestört, der Sauerstoffgehalt des Wassers nimmt ab, Fische sterben.
Ich finde, von umweltfreundlichen Atomfraktwerken kann also ganz bestimmt nicht die Rede sein.
Wer noch weiter lesen möchte, hier habe ich mich informiert:
www.nabu.de
Tags: Atomkraft, co2, Energie, Klima-Gerüchteküche, Ökosystem
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22. Oktober 2009
Jeden Tag muss ich mit Bus und Bahn eine Stunde zu meiner Arbeit fahren und brauche natürlich auch wieder eine Stunde, um nach Hause zu kommen. Da hat man seeehhr viel Zeit zum lesen. Ganz aktuell lese ich das Buch “Mit dem Kühlschrank durch Irland” von Tony Hawks. Ein Abschnitt daraus hat mir so gut gefallen, dass ich ihn euch nicht vorenthalten will.
“Ich war einmal per Anhalter durch Amerika gereist (…). Ich hatte viele nette Leute kennen gelernt und viel Hilfsbereitschaft erfahren. Ein Kerl, der sah, dass ich hungrig war, bestand darauf, mich zu einem großen Mittagessen einzuladen, und als ich ihm für seine Großzügigkeit dankte, sagte er einfach: Gib es weiter! Mir gefiel dieses selbstlose Konzept: Revanchiere dich für dieses Geschenk, indem du irgendjemand anderem ein ordentliches Stück davon zukommen lässt!”
Eigentlich ist das Buch nicht so tiefsinnig und ernsthaft, wie es hier vielleicht scheint, sondern eher ausgesprochen unterhaltsam und lustig. Aber es stecken immer mal wieder lauter solche kleinen Botschaften darin.
Ich wünsche mir jedenfalls für uns alle, dass wir auch so handeln können. Vielleicht schaffen wir es ja, ein Stück selbstloser und weniger egoistisch zu sein. Gerade auf dem schwierigen Weg, sich für das Klima und die Menschen dieser Welt einzusetzten, ist dies ein entscheidender Schritt.
Tags: Klima, Menschen
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15. Oktober 2009
Hallo! Ich bin Eva und mache seit September mein Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Infostelle Klimagerechtigkeit in Hamburg. Von nun an werdet ihr hier öfters mal neue Einträge von mir finden.
Vielleicht könnt ihr mir auch gleich schon mal helfen. Ich arbeite zurzeit nämlich unter anderem an der
“Klima-Gerüchteküche”. Da will ich Gerüchte über unser Klima aufdecken und endlich mal für Klarheit sorgen.
Kennt ihr aus eurem Freundes- oder Bekanntenkreis irgendwelche Sprüche über das Klima, die immer wieder fallen? Irgendwelche Dinge, die ihr schon lange mal genauer wissen wolltet? Etwas, dass ihr in der Zeitung gelesen oder ihm Fernsehen gesehen habt? Schnell her damit!
Ich möchte der Sache auf den Grund gehen und rausfinden, was es wirklich damit auf sich hat. Und wer weiß: Vielleicht ist euer Gerücht ja so brisant, dass es auch in der “Klima-Gerüchteküche” erscheinen wird.
Ich freue mich schon auf eure Kommentare!!!
Tags: FÖJ, Klima-Gerüchteküche, Klimagerechtigkeit
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18. Mai 2009

Rieke, 8 Jahre, Hallig Langeneß, Deutschland
Ich wünsche mir, dass es auf der Welt allen gut geht und dass es nirgendwo ganz schlimm wird.
Everybody in the world shall be fine and it shall not become really bad in any place.
Rieke
8 Jahre, Hallig Langness
(Collage von Schülerinnen und Schülern der Hallig Nordstrandischmoor / Nordsee)
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