Malstunden

08. Juni 2010

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Na, wonach sieht das aus? Genau! Nach ganz viel kreativer, fleißiger Arbeit.

Janina und ich haben nämlich letzte Woche zwei Tage lang unser Büro in ein Mal-Atelier umgewandelt und uns künstlerisch ausgetobt.

Wir haben zwei A3-große Stoffbilder erstellt, auf denen einmal die fürs Klima gute Welt und einmal die fürs Klima schlechte Welt zu sehen ist.

Diese Bilder werden für ein Spiel mit Kindern gebraucht. In dem Spiel geht es darum, dass die Kinder den Unterschied zwischen der fürs Klima guten und der fürs Klima schlechten Welt erkennen und auch Fragen dazu beantworten müssen, um Stück für Stück aus der schlechten in die gute Welt zu gelangen.

Hier könnt ihr verfolgen, wie das Bild der besseren Welt entstanden ist.

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Von der A4-Skizze, die ich erstellt habe, haben wir das Bild mit Hilfe eines Rasters auf den Stoff übertragen.  Ihr könnt hier Janina sehen, die  schon den Weg und die Baumstämme ausgemalt hat.

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Es geht voran! Ein paar Windräder am Horizont, ein Pferd und ein Zaun, die Baumkronen und die Anfänge eines Fahrrads und eines Straßenschildes sind schon dazu gekommen.

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Janina sitzt schon mehrere Stunden am Ausmalen. Sie ist grade bei der Wiese. Inzwischen sieht das Wasser, in dem die Pinsel ausgespült werden, echt giftig-grün aus. (Ich glaube, Janina hat es nicht einmal zwischendurch ausgetauscht :) ).

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Die riesige Fläche des Himmels kostet viel Zeit und Geduld. Vor allem, wenn zwischendurch das selbst gemischte Hellblau ausgeht und nochmal genau der gleiche Farbton gemischt werden muss. Zum Glück kann sich Janina mit kleinen Details wie dem braunen Hasen rechts unten bei Laune halten.

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Schon 4 Stunden gemalt! Aber es ist fast geschafft! Jetzt sind schon Menschen, der Drachen am Himmel, das ganze Fahrrad, die Sonne, die Schaumkronen auf dem Meer, zwei Segelboote am Horizont und ein Busch zu sehen. Es fehlen nur noch kleine Details wie die Blumen auf der Wiese, eine kleine Entenfamilie auf dem Weg und die Möhre im Maul des Pferdes.

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Die Bilder sind mittlerweile über Nacht getrocknet. Zum Glück wohnt die liebste Mama der Welt zufällig genau bei mir zu Hause. Also muss ich mich nicht alleine ums Bügeln, Umnähen und Abstecken kümmern, sondern habe ausgesprochen freundliche und kompetente Hilfe! Danke, Mama!!!

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Geschafft! Nach so vielen Stunden Arbeit ist unser Bild endlich ganz fertig! Mit allem was dazu gehört. Auch ein Haus mit Solarzellen auf dem Dach, das “Autos verboten”-Schild, die Vögel am Himmel und die Drachenschnur sind dabei.

Das untere Bild hier zeigt die fürs Klima schädliche Welt.

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Was könnt ihr alles entdecken?

Die Spam-Filter-Falle

01. Juni 2010

Als ich heute Morgen versucht habe, auf diese Internetseite zu kommen, wunderte ich mich doch etwas, als die Meldung erschien, ich sei nicht dazu berechtigt, die gewünschte Seite zu betrachten.

Noch relativ ruhig hab ich meine Kollegin gefragt, ob das auf ihrem Rechner auch so wäre, oder irgendwie an meinem System liege. Von ihrem Platz war allerdings auch kein Zugriff auf meinen Blog möglich.

Also habe ich meine Chefin angerufen, die fürs Internet zuständig ist. Der Ernst in ihrer Stimme und die Aufforderung, ihr möglichst sofort die letzte Rechnung und die Kontaktdaten des Seitenbetreibers zu faxen, lies mich dann doch etwas nervös werden. Was, wenn meine Seite gelöscht wurde? Wenn alle Texte und Bilder verschwunden sind? Leichte Panik stieg in mir auf.

Aber Dank meiner Superheldin “D.G.” :) hat sich die Sache doch noch zum Guten hin geklärt. Ursache für das vermeintlich plötzliche Abschalten der Seite war der Spam-Filter in unserem E-Mail-Postfach. Denn die Rechnung und zwei Mahnungen landeten einfach im Spam-Ordner und wurden so nie beglichen.

Ein schneller, beherzter Anruf hat zum Glück bewirkt, dass meine Seite wieder freigeschaltet wurde und wir die Rechnungen für diese Seite künftig per Papier-Post erhalten werden. Hui, da war ich erleichtert. Wir haben jetzt einmal mehr beschlossen, unbedingt ein paar schöne Ausdrucke von diesem Blog machen zu lassen, damit ich auch in ein paar Jahren noch etwas davon haben werde.

Die Qual der Wahl

28. Mai 2010

Ich suche schon seit einigen Tagen verzweifelt nach einem Thema, über das ich mal wieder einen Blogeintrag schreiben könnte. Aber irgendwie will mir keines so richtig einfallen. Es gibt zwar so dies und das im Büro zu tun, aber so etwas besonderes wie der Kirchentag oder ein Vortrag war nicht dran.

Deswegen habe ich mich entschieden, trotzdem zu schreiben und eben darüber zu berichten, dass es nicht viel zu berichten gibt ;).

Nur einen “Außeneinsatz” hatten wir, wie mir gerade einfällt. Wir waren nämlich im Süd-Nord-Kontor und haben wieder gaaanz viele süße Leckereien für unser Fair-Handels-Regal eingekauft. Das bringt jedes Mal total viel Spaß, auch wenn es gar nicht so einfach ist, sich zwischen den ganzen schönen Sachen zu entscheiden. Aber es erfreut jedesmal fast alle Mitarbeitenden, wenn das Regal wieder befüllt ist.

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Ansonsten gibt es nur hier und da was zu tun: Vorbereitungen für einen Vortrag über Gerechtigkeit in einem Seniorenkreis kommenden Mittwoch, Vorbereitungen für den Schleswig-Holstein-Tag nächstes Wochenende…

Außerdem hatten wir vier spannende BewerberInnen für das FÖJ 2010/2011 hier.

Janina bastelt an einer Fühlkiste für ein Kita-Spiel, Koffer werden ausgeliehen und zurück gebracht…

So kann der Alltag im FÖJ eben auch aussehen. Wie sieht euer Alltag aus?

2. Ökumenischer Kirchentag in München

18. Mai 2010

Von Mittwoch bis Sonntag war ich mit der Infostelle Klimagerechtigkeit beim 2. Ökumenischen Kirchentag in München. Was wir da genau gemacht haben, beschreibt mein letzter Eintrag ziemlich gut :)…
Im Nachhinein kann ich nur berichten, dass es ein voller Erfolg war, wir immer ziemlich viele interessierte BesucherInnen an unserem Stand in der Halle “Umwelt und Resourcen” hatten und wir noch dazu ziemlich viel Spaß hatten.

Wir mussten immer für 4 Stunden Standdienst machen, waren aber auch immer zu viert. Also war auch mal eine kleine Verschnaufpause vom Klimaquiz oder Energiefahrrad drin. Die beste Methode, Leute an unseren Stand zu locken, war übrigens, sich aufs Energiefahrrad zu setzen und selbst eine Glühbirne und ein Radio anzutreiben. Dem Licht, der Musik und uns konnt da kaum jemand widerstehen ;). Alle wollten auch mal ein bisschen strampeln und damit selbst Strom erzeugen.

Ein richtig gutes Foto habe ich davon irgendwie gar nicht gemacht, vielleicht war ich zu beschäftigt ;). Außerdem kann ich ja nicht irgendwen einfach fotografieren und ins Internet stellen. Aber von Janina und vom Klima-Glücksrad kann ich euch Bilder zeigen:

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Sehr viel mehr lässt sich gar nicht vom Stand berichten. Es hat Spaß gemacht, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Die meisten waren ziemlich überrascht, dass der selbst betriebene Wasserkocher am Energiefahrrad so viel Energie schluckt. Und: alle drei Projekte (die Infostelle Klimagerechtigkeit, die Nordelbische Klimakampagne und Kita ökoplus) waren wirklich alle gleichermaßen nachgefragt und für die BesucherInnen interessant.

Wenn Janina und ich grade keinen Standdienst hatten, und wir hatten immer zusammen Dienst, haben wir uns die verschiedenen Stände in den Hallen angeguckt, sind in den Olympia-Park oder die Münchener Innenstadt gefahren, haben typisch bayrisches Essen gegessen, Postkarten geschrieben, uns die Füße platt gelaufen und dem Regen getrotzt. Es waren ziemlich lustige Tage mit ziemlich viel Lachen.

Hier noch ein paar Bilder und Eindrücke aus München, wenn auch leider ziemlich graue. Sonne war uns nämlich in den ganzen 5 Tagen nicht vergönnt. Nur ein bisschen auf der Zugfahrt zurück nach Hamburg.

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Vorbereitungen

11. Mai 2010

Morgen fahren wir mit der Infostelle Klimagerechtigkeit zum Ökumenischen Kirchentag nach München. Also laufen die Vorbereitungen heute - einen Tag vor Abreise - auf Hochtouren. Janina und ich haben eine besonders schöne Aufgabe bekomen. Wir musste relativ schlichte Papiertüten mit einem überdimensionalen Stempel bedrucken. Denn vorher stand auf den Tüten nur “Ich will mehr” drauf. Das war uns zu ungenau und missverständlich. Also muste ein neues Design her.

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Jetzt steht auf den Tüten folgender Text:

Ich will mehr…

… Klimagerechtigkeit | Erneuerbare Energien | normale Jahreszeiten | Klimaschutz | vor dem Aussterben bewahrte Tierarten | Leute pro Auto | Standbyabschalter | abgeschaltete Atomkraftwerke | öffentliche Verkehrsmittel | Kyotoprotokollunterzeichner | Verantwortung | Umdenkerinnen | Chancen für Chancenlose | dezentrale Energieversorgung | Bereitschaft unbequem zu sein | Lebensräume für bedrohte Tiere | Biogasanlagen | gesunde Wälder | Verzichten um zu bewahren | grüne Daumen | grüne Gedanken | saubere Luft | Visionen für eine klimagerechte Welt | Solarzellen auf den Dächern | Fahrradwege | Vernunft | Leute die sich engagieren | Zukunft für nachfolgende Generationen | Energieeffizienz | Windräder vor blauem Himmel | Energieplus-Häuser |
Gastrecht und Teilhabe für alle Menschen.

Und was willst Du?

Wie wir und unser Büro jetzt aussehen, das könnt ihr euch sicher vorstellen…

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Aber auch der Eingangsbereich im Flur sieht super aus. Alles steht voll mit Kisten und Kartons, dem Glücksrad, Klapptischen, Aufstellern und Flyer-Regalen. Das muss heute alles noch in den Transporter geladen werden, mit dem dann Morgen früh drei von uns nach München aufbrechen. Janina und ich fahren allerdings mit dem Sonderzug, der extra für den Kirchentag eingerichtet wurde. Mit uns fahren noch zwei weitere FÖJlerinnen, die an dem selben Stand arbeiten werden, wie wir.

Denn unser Stand wird ein Zusammenschluss aus drei unterschiedlichen Projektstellen sein:
der Infostelle Klimagerechtigkeit, der Nordelbischen Klimakampagne, die im Juni diesen Jahres startet, und “Kita ökoplus”. Wir werde Infomaterialien aus allen drei Stellen mitnehmen und unsere Arbeit präsentieren. Ziel wird nämlich sein, die KirchentagbesucherInnen über unsere Arbeit zu informieren und Ideen und Anregeungen für eigene Projekte zu geben.

Besondere Anreize, unseren Stand zu besuchen, werden ganz bestimmt das Klimaglücksrad und das Energiefahrrad sein. Am Klimaglücksrad können Groß und Klein ihr Wissen zum Klima und Klimawandel unter Beweis stellen und kleine Preise gewinnen.
Das Energiefahrrad ist ein umgebautes Trainingsfahrrad für zuhause. Hier können die BesucherInnen ordentlich in die Pedale treten und merken, dass es immer anstrengender wird, je mehr Stromkreise reingeschaltet werden. Die ganz Ausdauernden können schließlich gleichzeitig einen Wasserkocher betreiben, Radio hören und eine normale und eine Ernergiesparlampe zum Leuchten bringen.  Das kostet dann aber auch schon ordentlich Energie - menschliche Energie. Ein super Lerneffekt!

Janina und ich sind schon total gespannt auf dem Kirchentag und auf München. Besonders Janina, die noch nie dort war. Ich war vergangenen März schon einmal  mit meinem Vater in München, weil wir die Zugspitze besucht haben.
Besonders freue ich mich auf viele interessierte Leute, die zum Kirchentag kommen werden, aber auch darauf, ganz viele bekannte Gesichter zu sehen. Denn so manch einer meiner Freunde und auch zwei meiner Cousinen werden aus anderen Städten nach München kommen. Das wird also ein buntes Wiedersehen.

Fährst Du vielleicht auch nach München? Dann komm uns doch mal an unserem Stand in der Halle A3 besuchen :).

Urlaub? Nein, FÖJ-Seminar!

04. Mai 2010

Aber fast genau so schön …

Mit dem Motto “Natur in der Stadt” erkundeten wir wärend des FÖJ-Seminars letzte Woche unsere Stadt. Als roter Faden diente das Thema “Green Capital”, denn Hamburg wird 2011 diesen Titel als Umwelthauptstadt Europas tragen.

Aber bevor wir uns am Donnerstag damit beschäftigen wollten, was es genau mit diesem Titel auf sich hat, warum gerade Hamburg ihn bekommen hat und was alles damit verbunden ist, wollten wir uns einen eigenen Eindruck verschaffen.

Ziel war es, möglichst viele unterschiedliche Flecken Natur in Hamburg zu besuchen und die Vielfältigkeit und Schönheit zu entdecken. Und Natur ist nicht gleich Natur. Es gibt eine Einteilung in die “4 Arten der Natur”, zu der ich aber später noch einmal kommen werde.

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Nachdem wir das Seminar am ersten Abend mit einer Collage zum Thema “Was bedeutet Natur für mich” begonnen hatten, machten wir uns am Dienstag zu unserer ersten Exkursion in den Hamburger Stadtkern auf. Mit einer lustigen Rallye erkundeten wir den Park “Planten un Blomen” auf spielerische Art und Weise.

Nachmittags wagten wir uns aufs Wasser und machten mit 4 Kanus die Oberalster bei Poppenbüttel unsicher. Was heißt unsicher? Eigentlich fuhren alle ziemlich gut und es ist auch keiner gekentert. Besondere Highlights waren die kleine Wasserschlange und ein Reh am Ufer.

Mittwoch Vormittag stand eine Fahrradtour durch Wilhelmsburg auf dem Programm. Einige sind vielleicht etwas überrascht, wenn sie das hören. Aber Wilhelmsburg hat ungeahnte Schätze zu bieten. So fuhren wir in das europaweit einzigartige Naturschutzgebiet Heuckenlock. Einen besonders prägenden Enfluss auf dieses Gebiet hat sicherlich die Lage. Denn genau hier teilt sich die Elbe in Norder-und Süderelbe. Damit werden auch Teile das Heuckenlock durch die Tide der Elbe täglich vom Wasser überflutet.

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Nachmittags beobachteten wir noch die Tierwelt in der Hamburger Innenstadt, mit besonderem Blick auf die Vögel. Vom Rathausmarkt aus ging unsere eineinhalbstündige Führung zur Außenalster. Besonders fasziniert hat mich der Turmfalke, der im Turm von St. Nikolai wohnt, die Kormorane und das, was uns der Referent über die Blessrallen erzählt hat.

Außerdem fielen mir zum ersten Mal die dutzenden Nistkästen an den Bäumen entlang der Binnenalster, sowie die Meisen und Sperlinge (Spatzen), die tapfer gegen den ganzen Verkehrslärm ansangen, auf. Die Nistkästen wurden vom NABU in Kooperation mit dem Bezirk Mitte aufgehängt, um die Popluation der Sperlinge zu stärken. Denn Spatzen sind gefährdet und gar nicht mehr so weit verbreitet, wie früher vielleicht einmal. Was glaubt ihr, ist der häufigste Vogel in Hamburg? Ich bin auf eure Antworten gespannt!

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Bei den ganzen schönen Ausflügen sollte es natürlich neben dem Natur-Erleben auch noch einen anderen Lerneffekt geben. Die “4 Arten der Natur” habe ich ja oben schon einmal erwähnt. Es handelt sich hierbei um eine Einteilung in unterschiedliche Arten in Bezug auf die Entstehung und Nutzung der Naturfläche. Die folgende Aufzählung gibt einen kurzen Überblick.

  • Erste Art: unberührte, ursprüngliche Natur (z.B. Naturschutzgebiete)
  • Zweite Art: landwirtschaftlich genutzte Natur (z.B. Felder und Viehweiden)
  • Dritte Art: geplante, angelegte Natur zur Freude (z.b. Parks und Gärten)
  • Vierte Art: zufällige (zurück eroberte) Natur (z.B. verlassene Baustellen oder Fabrikgelände)

Wir wollten, dass unsere Gruppe diese vier Arten kennen lernt, für jede ein Beispiel in unseren Exkursionen findet und außerdem begreift, dass diese Einteilung keinerlei Wertung beinhaltet. Es gibt keine richtige oder falsche Natur. Jede der vier Arten ist anders und dient unterschiedlichen Tieren und Pflanzen als Lebensraum oder Kinderstube. Dem Menschen kann Natur als Erholungsort, aber auch als Abenteuer(spiel)platz oder Sportgebiet dienen. Und der Mensch ist ebenso Teil der Natur wie alle anderen Lebewesen.

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Der Gruppe hat unsere Woche jedenfalls wirklich gut gefallen und die meisten waren total überrascht, dass es so schöne Ecken gab, die sie noch nie vorher gesehen hatten.

Zum Thema “Green Capital” werde ich lieber demnächst einen eigenen Artikel schreiben, dieser hier ist sowieso schon ziemlich lang geworden.

Ich hoffe, ich konnte durch meine Fotos ein bisschen Natur- und vielleicht auch ein bisschen Hamburg-Lust in euch wecken. Und vergesst nicht meine kleine Rätselfrage zu den Vögeln. Ich bin gespannt.

Ausblick für die kommenden Tage

23. April 2010

Morgen steht endlich unser Vortrag über faire Kleidung beim Freiwilligen-Seminar in Plön auf dem Plan. Um 9.00 Uhr müssen wir da sein, dem entsprechend müssen wir gegen 7.30 Uhr los fahren. Ganz schön früh (für einen Samstag), aber ich freue mich langsam auch auf den Vormittag. Janina und ich haben wirklich ein buntes, umfangreiches Programm zusammengestellt und wir hatten Mühe, in unserem genau getimten Zeitplan von drei Stunden noch zwei mal fünf Minuten Pause unterzubringen :) .

Zum Glück müssen wir aber nicht die ganze Zeit reden. Denn erstens haben wir natürlich genau aufgeteilt, wer von uns was übernimmt. Zum anderen müssen die Weltwärts-Freiwilligen selbst ganz viel machen. Denn es wird ja schließlich ein interaktiver Vormittag mit Planspiel, Diskussionsrunden und hoffentlich sehr interessierten und engagierten Teilnehmenden.

Dann ist Wochenende!!! :)

Und nächste Woche sind wir, wie schon in meinem “Update”-Artikel geschrieben, auf FÖJ-Seminar. Das wird sicher auch super, wenn das Wetter denn mitspielt.

Die Woche danach bin ich dann wieder hier im Büro, allerdings ohne Janina. Die hat dann nämlich eine Woche Urlaub. Ich werd Dich vermissen, Janina :( .
Aber zum Glück steht auch in der Woche schon einiges in meinem Kalender: Vorstellungsgespräche mit den Bewerberinnen und Bewerbern für 2010/2011, Planungstreffen in Kiel für den Kirchentag, KED-Sitzung…

Was habt Ihr so vor, die nächste Zeit?

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