Archiv für den Monat März 2010

Licht aus!

Donnerstag, 25. März 2010

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Ich habe heute eine E-Mail bekommen, über die ich mich irgendwie total gefreut habe.

Am kommenden Samstag, also am 27.03.2010, findet eine weltweite Klimaschutzaktion vom WWF statt. Es wird dazu aufgerufen, gemeinsam mit vielen Millionen Menschen auf der ganzen Welt von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr für eine Stunde das Licht auszuschalten. Diese eindrückliche Aktion soll zeigen, wie vielen Menschen der Klimaschutz wichtig ist und wie wenig sie mit den Ergebnissen der Klimakonferenz in Kopenhagen zufrieden sind.

Ich finde, es sollten möglichst viele Menschen auch in Deutschland ein Zeichen setzen und ihr Licht ausschalten. Ein kleine Kerze tuts doch auch. Noch dazu wirds dann richtig gemütlich und romantisch :).

Weitere Infos vom WWF gibt es hier,  einen kleinen Film gibts hier zu bestaunen. Gänsehaut-feeling garantiert!

Klimakoffer wieder da

Donnerstag, 18. März 2010

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Wir haben ihn zurück!!! Mehr als zwei Monate lang haben wir unseren einen Klimakoffer vermisst. Nun ist er zum Glück wieder unbeschadet und vollständig bei uns abgegeben worden. Dem Ausleiher war es aus persönlichen Gründen nicht möglich, den Koffer früher zurück zu bringen und das tat ihm auch sehr leid.

Als Entschuldigung bekamen Janina und ich sogar eine Packung Merci-Schokolade :)!

Jetzt stehen wieder alle drei Klimakoffer und natrülich auch alle anderen Koffer bei uns zur Ausleihe bereit. Mehr Informationen zum Klimakoffer, zum Inhalt, und den Ansprechpartnern finden sich auf der Seite der Infostelle Klimagerechtigkeit.

Von wegen “Klimawandel”?!

Mittwoch, 17. März 2010

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Bei sooo viel Schnee in den letzen Wochen kann das doch gar nicht so schlimm sein mit der Erderwärmung… oder doch???

Wir haben gerade den zweitwärmsten Winter seit Beginn der Messungen im Jahre 1880 hinter uns!!!
Auch wenn der Winter bei uns in Deutschland ungewöhnlich kalt und schneereich war, so waren die Monate Dezember bis Februrar global gesehen doch die zweitwärmsten überhaupt - nach dem Winter 2006/2007.  Dies besagen zumindest die Angaben des potsdamer Klimaforschers Stefan Rahmstorf, der sich damit auf Daten der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA bezieht.

Das gesamte letzte Jahr ´09 soll laut einer Studie des “NASA Goddard Institute for Space Studies” in New York das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor 130 Jahren gewesen sein.

Insgesamt ist die weltweite Durchschnittstemperatur in diesem Zeitraum um 0,8° Celsius gestiegen.

Montag, 15. März 2010

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Besuch von Fei Tevi

Mittwoch, 03. März 2010

Letzte Woche war ziemlich viel los bei uns. Unter anderem hatten wir sehr hohen Besuch, wenn auch nur für anderthalb Stunden. Der Generalsekretär der Konferenz der Pazifischen Kirchen (Pacific Conference of Churches), Fei Tevi, war gekommen um sich mit der Infostelle Klimagerechtigkeit über die Klimaschutzprojekte und Bildungsarbeit der Infostelle Klimagerechtigkeit auszutauschen und neue mögliche Projekt-Partnerschaften zu knüpfen.

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Es war ein ziemlich eindrückliches Erlebnis, als er von der Situation der Menschen auf den Pazifik-Inseln wie Samoa, Tuvalu oder Kiribas  sprach. Die Menschen dort sind schon heute durch den stetigen Anstieg des Meeresspiegels in der Gefahr, ihre Heimat zu verlieren. Die Inseln werden  im Meer versinken, wenn der Meeresspiegel weiter steigt und schon jetzt ist ein Leben dort kaum mehr möglich, weil Trinkwasser und Böden versalzen, keine Landwirtschaft mehr betrieben werden kann und die Häuser und Straßen überflutet werden.

Fei Tevi sprach von den Betroffenen  als “forced climate migrants”, also unfeiwillige Klimamigranten. Er möchte damit eine deutliche Unterscheidung  zu dem sonst üblicheren Begriff “Klimaflüchtling” schaffen. Dadurch würde deutlicher werden, dass die Menschen durch die veränderten Umweltbedingungen zur Migration gezwungen werden.

Doch die meisten Betroffenen bleiben - trotz der akkuten Bedrohung. Oder sie kommen zurück.

“Das ist doch ganz klar”, erklärt uns Fei Tevi. “Stellt euch mal vor, ihr würdet aus Hamburg einfach in die Alpen umgesiedelt werden. Ihr kennt dort niemanden, müsst euch ein neues Haus, ein neues Klo bauen, euch mit Essen versorgen. Ihr wärt doch auch unglücklich und würdet alles geben, um zurück zu kehren.”
Und genauso sieht es mit den Menschen im Pazifik aus. Die Fläche, die zur Verfügung steht schrumpft und schrumpft.

“Wenn sie früher ein Fußballfeld zum Leben hatten, dann haben sie nun eben noch ein halbes, und schließlich nur noch ein Viertel. Aber deswegen schon weggehen wollen sie trotzdem nicht.”