Archiv für den Monat Januar 2010

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Klimahaus Bremerhaven

Montag, 25. Januar 2010

Habe ich euch eigentlich schon von unserem Ausflug in das Klimahaus Bremerhaven erzählt? Es ist schon ein paar Tage her, aber bestimmt noch einen Blog-Eintrag wert.

Mit der gesamten Hamburger FÖJ-Gruppe, also mit gut 55 Leuten, trafen wir uns früh morgens am Hauptbahnhof um von dort aus mit einem gemieteten Bus nach Bremerhaven ins Klimahaus zu fahren. Auf Grund der Wetterlage und den damit verbundenen schlechten Straßenverhältnissen entschied sich der Busfahrer gegen die A1 und für die Bundesstraße. So waren wir gut 3,5 Stunden unterwegs, allerdings auch mit mehreren kurzen Stops.

Im Klimahaus angekommen besuchten wir in drei kleineren Gruppen die vier unterschiedlichen Bereiche der Ausstellung. Meine Gruppe, in der glücklicherweise auch Janina war, hat sich zu erst auf die “Reise” begeben. In einer einmaligen Ausstellung wurden wir in mehreren Räumen durch die unterschiedlichsten Länder, Kontinente und Klimazonen geleitet. Unser Weg führte durch Bremerhaven, das Isetal (Schweiz), Sardininen (Italien), Kanak (Niger), Ikenge (Kamerun), Königin-Maud-Lamd (Antarktis), Satitoa (Samoa), Gambell (Alaska) und Hallig Langeneß (Deutschland). Es gab viel zu bestaunen und auszuprobieren, überall erwartete uns ein anderes Klima das irgendwo ziwschen eisigen Minustemperaturen und tropischen 35 Grad Celsius lag. Dabei fuhren wir Zug, Seilbahn und Auto, kamen durch die Wüste, mussten bei Nacht durch den Dschungel laufen, über Hängebrücken klettern, die vereisete Einsamkeit der Antarktis durchqueren, begegneten bunten Fischen und Urlaubsfeeling am Strand, Insekten und Echsen.

Klimahaus BremerhavenKlimahaus Bremerhavenalle-bilder-ab-september-601Klimahaus Bremerhaven

Nach der Reise aßen wir etwas und begaben uns anschließend noch in die drei anderen Bereiche der Ausstellung. Als erstes gingen wir in die Ausstellung “Chancen”. Hier ging es darum, seine eigene Beteiligung am Klimawandel zu verstehen und was man selbst alles bewegen kann. An kleinen Monitoren ließ sich die eigene CO2-Bilanz berechnen, ähnlich wie beim ökologischen Fußabdruck. Mittels vieler verschiedener Spiele und Versuche bekamen wir Tipps zum Energiesparen und klimabewussten Leben.

In der Austellung “Elemente” ging es - wie könnte es anders sein - um die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Was haben die Elemente mit unserem Klima zu tun? Was wäre, wenn plötzlich auf der ganzen Erde keine Sonnne mehr scheinen würde? Wie fühlen sich die Windstärken eigentlich an? All diese Fragen und noch vieles Mehr bekamen wir hier beantwortet. Dazu konnten wir dutzende Versuche und Experimente machen und ganz viel ausprobieren.

alle-bilder-ab-september-615Klimahaus BremerhavenKlimahaus BremerhavenKlimahaus Bremerhaven

Wie es im Jahr 2050 auf unserem Planeten aussehen könnte, verdeutlichte die letzte Ausstellung “Perspektiven”. In verschiedenen Szenarien wurde dort dargestellt, wie es mit der Erde weiter gehen könnte, wenn sich nichts an unserem Klima ändert und wir einfach so weiter machen, wie bisher. Jedem Land aus der “Reise” wurde ein eigener Bereich gewidmet und auch dargestellt, welche klimatischen Veränderungen schon heute zu einer Bedrohung für die Menschen dort werden.

Nachdem wir so viele neue Eindrücke gesammelt hatten und extrem viele interessante Dinge über das Klima erfahren hatte, fuhren wir etwas erschöpft aber ganz zufrieden nach Hause. Der einzige Nachteil an der Ausstellung ist meiner Meinung nach, dass es einfach so viel zu sehen, lesen und ausprobieren gibt, dass man irgendwann aufgibt, alles gelesen zu haben. Dafür müsste man wohl noch mal und noch mal hinfahren. Wenn ihr auch mal nach Bremerhaven ins Klimahaus wollt und auf dem 8. Längengrad Ost die Erde bereisen wollt, ich kann es euch nur dringenst empfehlen.

Hier könnt ihr euch weiter informieren.

Iglu im Garten

Mittwoch, 20. Januar 2010

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Am Wochende hat meine Familie ein super cooles Iglu in unserem Garten gebaut. Dafür waren insgesamt
4 Stunden, 3 Männer, 3 Frauen, 2 Plastikkisten, 2 Schaufeln, 2 Schneeschieber, 2 Spachtel, 2 Leitern und sehr viel Ausdauer nötig. Aber natürlich auch ganz viel Spaß!!!

Die Idee bekamen wir, als wir eigentlich einen Schneemann bauen wollten, der Schnee aber irgendwie nicht klebrig genug war, um daraus die typischen, großen Schneekugeln zu rollen. Also begannen wir erst damit, einen großen Schneehaufen aufzuschichten, den wir später aushöhlen wollten. Ziemlich schnell wurde jedoch klar, dass diese Methode bestimmt nicht zu großem Erfolg führen würde, da wir den Schnee einfach nicht fest genug aufgehäuft bekamen. Also verwendeten wir eine alt bewährte Methode, die wir schon einmal in einem Urlaub vor vielen Jahren angewendet hatten: In 2 große rechteckige Plastikkisten, die noch irgendwo in unserm Geräteschuppen rumflogen, füllten wir Schnee, den wir durch kräftiges Festklopfen und Draufstellen zu stabilen Schneeklötzen verdichteten. Diese Scheeklötze ordneten wir schließlich in einem gr0ßen Kreis von gut 2 Meter Durchmesser an. Die Freiräume zwischen den einzelnen Blöcken mussten von innen und von außen immer schön gründlich mit losem Schnee zugestopft und verputzt werden.

So arbeiteten wir uns also Klotz für Klotz vorwärts und irgendwann war die Schneewand schon so hoch, dass meine Schwester und mein Vater, die innen für das Lückenschließen verantwortlich waren, nicht mehr so ohne weiteres raus kamen. Denn einen Eingang hatten wir nicht freigelassen, um die Statik nicht zu stören. Der Eingang sollte erst ganz zum Schluss ausgesägt werden. Als es dann irgendwann das wohlverdiente Mittagessen gab, hatten wir uns schon so weit vorgearbeitet, das nur noch Papa über die Mauer schauen konnte. Von Lisa war nur noch der Zipfel ihrer Mütze zu sehen. Da die beiden natürlich nicht verhungern sollten, mussten wir sie befreien, indem wir innen und außen jeweils eine Leiter aufstellten und die beiden mit viel Mühe rausklettern konnten.

Nach dem Essen ging es aber gleich wieder in die mittlerweile ziemlich durchnässten Hosen und Handschuhe, bevor wir wohlmöglich noch ins Suppenkoma verfallen konnten.
Die obersten Klötze mussten schließlich schon von der Leiter aus verputz werden und irgendwann gingen wir dazu über, die Klötze schon am Boden etwas zuzuschneiden, damit wir auch nach oben hin die Kuppel errichten konnten. Um den allerletzen Dach-Klotz einzusetzten, musste nun doch schon der Eingang ausgesägt werden, denn von außen war das Loch nicht mehr gut zu erreichen. Der Klotz musste also von unten eingesetzt werden und dafür erstmal durch den Eingang in das Iglu rein kommen.

Als es schließlich fertig war und wir noch ordentlich viel Schnee von oben auf das fertige Dach geschichtet hatten, waren wir alle mächtig stolz auf unser kleines Schneehaus! Schnell noch den von schwerer Arbeit zeugenden, verwüsteten Garten aufräumen und die Flächen, wo der Rasen wieder durchluscherte mit frischem Schnee bedecken, und schon konnten wir für ein paar Fotos posieren. Zum krönenden Abschluss steckten wir noch eine kleine Hamburg-Fahne über den Eingang und krabbelten alle mal in unsere Schneehöhle.

Dass man es tatsächlich mit 4 Leuten gut darin aushalten kann, zeigte der nächste Abend. Ausgerüstet mit einer Thermoskanne voll heißem Gewürz-Apfelsaft, einer Kerze und Streichhölzern, 4 Tassen, einer Isomatte und 2 kleinen Holzstühlchen machten meine Eltern, meine Schwester Lisa und ich es uns in dem Iglu bequem und genossen die Stille. Durch die dicken Schneewände war nämlich kein einziges Geräusch von draußen zu hören. Auch von der Temperatur her war es gut auszuhalten. Schließlich gibt es auch wirklich Völker, die sich solche Schneehöhlen als kurzfristige Unterkünfte im Schnee bauen, wenn sie bei der Jagd von Wetterumschwüngen überrascht werden.

Tatsächlich lebt heute aber niemand mehr in Iglus, auch nicht die Inuit, an die ich sofort denken musste, als ich auf meiner kleinen Schnee-Expedition war. Der immer weiter voranschreitende Klimawandel und z.B. die Schutzbestimmungen für den Wahlfang machen ein Fortführen dieser alten Kultur kaum mehr möglich und zwingen die einstigen Nomadenvölker zu einem Leben fern von ihren kulturellen Ursprüngen.

Auf den Bilder seht ihr erst Lisa und mich nebeneinander, dann meinen Vater, wie er durch den Eingang kriecht, eine kleine Höhlenmalerei von meiner Mutter und noch einmal Lisa mit dem leckeren Apfelsaft-Gebräu.

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Wer auch einmal ein Iglu bauen möchte, und das kann ich nur dringenst empfehlen, denn es bringt unglaublich viel Spaß, dem rate ich, sich einfach mal im Internet umzuschauen. Dort gibt es dutzende Anleitungen, womit eigentlich nichts mehr schief gehen kann. Dann noch ein paar Freunde geschnappt und schon kann es los gehen!!!

“Klimaschädling” T-shirt

Dienstag, 19. Januar 2010

Zum Abschluss meines etwas skurrilen Bilderrätsel nun also noch die Antwort darauf, warum T-shirts auch zu den “Klimaschädlingen” gezählt werden müssen. Das Gerücht dazu lautet:
Es gibt klimaneutrale Produkte/ T-shirts“!

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Tatsächlich sieht es so aus, dass es zwar etliche Textilhersteller gibt, die “klimaneutrale” T-shirts anbieten, und im Lebensmittelhandel findet man gelegentlich auch “klimaneutrale Bananen”. Aber kein porduziertes oder transportiertes Produkt kann komplett klimaneutral sein, denn Produktion und Handel sind immer mit einem gewissen Grad von CO2-Emission verbunden.

Womit die meisten dieser Textil-Hersteller werben, ist eine Herstellung ausschließlich mittels erneuerbarer Energien oder z.B. mit Baumwolle aus 100% biologischem Anbau. Auch wenn dies schon sehr erfreuliche Maßnahmen sind, um die Klimabilanz der Textilindustrie zu verbessern, darf man sich nicht durch abenteuerliche Werbesprüche verwirren lassen.

In der konventionelle Kleidungs-Industrie kommt es, wie Anna in ihrem Kommentar schon ganz richtig bemerkt hat, zu erheblichen Wasserverschwendungen. Zum einen geschieht dies  sowohl auf den riesigen Baumwollplantagen, die bewässert werden müssen und auf denen das Grundwasser mit unmengen von Pestiziden verseucht wird. Zum anderen wird bei dem gesamten aufwendigen Produktionsverfahren Wasser verschwendet, um zum Beispiel die Chemikalien und Färbestoffe wieder auszuspülen.

Und übrigens: Bis ein normales Kleidungsstück hier bei uns auf dem Ladentisch landet, legt es während der gesamten Produktionskette einen Weg von durchschnittlich 42.000 Flug- Kilometern zurück! Wer bei meinem letzten Blogeintrag gut ausfgepasst hat, der versteht, was das für unser Klima bedeutet…

Grund für diesen weiten Weg ist, dass die vielen einzelnen Arbeitsschritte bis zum fertigen Kleidungsstück alle in unterschiedlichen Ländern geschehen, weil es so einfach günstiger für den Auftraggeber ist. Das muss dann schon jemand anderes ausbaden und zahlt vielleicht einen viel höheren Preis als der Auftraggeber,  nämlich seine sichere Existenz, die von ständigen Klimakatastrophen bedroht wird.

Klimaschädling “Flugzeug”

Montag, 18. Januar 2010

Hier nun Lösung Teil 2 meines Bilderrätsels, passend zum Gerücht:
“Flugzeuge sind klimafreundlicher als Autos”

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Leider handelt es sich hier um einen weit verbreiteten Irrtum, denn ein Flugzeug verursacht eine mehr als doppelt so hohe CO2-Emission pro Person und Kilometer wie ein Auto.

Vergleicht man Flugzeug, Pkw, Bahn, Bus und Fahrrad bezüglich ihres CO2-Ausstoßes (in Gramm pro Kopf und Kilometer) miteinander, zeigt sich folgende Rangordnung:

  1. Platz: Fahrrad (0g)
  2. Platz: Reisebus (20g)
  3. Platz: Bahn (40g)
  4. Platz: Moderner Mittelklasse-Pkw (150g)
  5. Platz: Flugzeug (380g)

Hinzu kommt, dass Flugzeuge klimaschädliche Kondensstreifen in hohen Luftschichten produzieren. Kondensstreifen bestehen aus flüssigen oder gefrorenen Wassertropfen und entwickeln sich zu künstlichen Wolken. Diese Wolken verhindern zwar, dass das Sonnenlicht ungehindert auf die Erde scheint, sie behindern aber auch eine Rückstrahlung der Erdwärme ins Weltall. Demnach muss man die Wirkung des CO2-Ausstoßes von Flugzeugen für einen gleichwertigen Vergleich verdreifachen.

Für einen selbst könnte man sich also überlegen, ob es wirklich immer mit dem Flugzeug in den Urlaub gehen muss oder ob man nicht auch mal mit dem Zug oder einer Busgesellschaft verreisen könnte. Wer aber gar nicht aufs Fliegen verzichten kann/möchte, dem kann ich vorschlagen, die Internetseite der Infostelle Klimagerechtigkeit zu besuchen und sich über den FlugFairCare-Fonds zu informieren. Es handelt sich hierbei um die Möglichkeit, eine Ausgleichszahlung für die eigenen Flugkilometer zu bezahlen. Mit den Geldern werden schließlich Klimaschutzprojekte in ärmeren Ländern des Südens unterstützt.

FlugFairCare-Fonds: Mehr dazu hier!

Des Rätsels Lösung Teil 1

Freitag, 15. Januar 2010

Eine Mutige hat es gewagt, eine Antwort auf meine Rätselfrage zu gegeben, was eine Kuh, ein Flugzeug und ein T-shirt auf diesem Klimablog zu suchen haben. Vielen Dank dafür, Anna, deine Antwort ist gar nicht schlecht! Stück für Stück werde ich hier noch einige Ergänzungen dazu liefern, warum Kühe, Flugzeuge und T-shirts extrem schädlich für unser Klima sind. Vorher noch eine kurze Erklärung, was ich eigentlich mit den gemalten Bilder vor habe:

Die Bilder sind für die „Klima-Gerüchteküche“ gedacht, von der ich schon vor einiger Zeit berichtet habe. Es handelt sich dabei um eine kleine Broschüre, in der aufgeklärt werden soll, was es mit den gängigen Klimagerüchten auf sich hat. Natürlich soll es darin kleine Bilder geben, damit die Broschüre auch optisch anspricht. In meinem ersten Entwurf habe ich Bilder aus dem Internet eingesetzt, um eine Idee vom späteren Aussehen zu bekommen. Nun wäre es aber sehr aufwendig, alle Bildbesitzer danach zu fragen, ob wir deren Bilder verwenden dürften. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, eigene Bilder zu gestalten. Ich bin mal gespannt, wie sich das im Gesamteindruck machen wird.

Nun aber zum ersten “Klimaschädling”, der Kuh:

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Pupsende und rülpsende Kühe
In Kuhmägen entsteht Methan, ein Treibhausgas mit einer 23-mal stärkeren Treibhausgas- Wirkung als CO2. Die Verdauung von Wiederkäuern wie Rinder und Schafe ist mit einem Anteil von ca. 60% am stärksten an der globalen Methan-Emission beteiligt.

Abholzung von Waldflächen
Ein Großteil der weltweit abgeholzten (Urwald-)Flächen wird als Weidefläche für Rinder genutzt, fast der gesamte Rest dient dem Futtermittelanbau. Durch den Verlust der gigantischen Waldflächen wird weniger CO2 von den Bäumen aufgenommen.

Getreide- Verschwendung
Obwohl über 1 Milliarde Menschen weltweit hungern, wird fast die Hälfte des weltweit geernteten Getreides an Vieh verfüttert. Um nur ein Kilo Fleisch zu erzeugen müssen jedoch viele Kilo Getreide verfüttert werden, die sonst direkt verwertet werden könnten.

Wasser- Verschwendung
Zum einen muss das Vieh mit Trinkwasser versorgt werden und auch das angepflanzte Futtermittel wird mit Trinkwasser bewässert. Zum anderen wird das Grundwasser verschmutz, indem die Abwässer in den Wasserkreislauf zurück fließen. Auch bei der Weiterverarbeitung von Fleisch kommt es zu einer immensen Wasserverschwendung.

Zur Verteidigung der niedlichen Kuh sollte allerdings gesagt sein, dass Kühe natürlich nicht selber Schuld an ihrer Wirkung  auf unser Klima sind.  Erst der Mensch mit seinem übermäßig hohen Konsum von Fleisch (und Milchprodukten!) sorgt dafür, dass die bunt- gefleckten Vierbeiner zur Gefahr fürs weltweite Klima werden.

Kuh, Flugzeug, T-shirt … ?

Dienstag, 12. Januar 2010

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Ich war gestern und heute sehr kreativ und habe diese Kunstwerke erstellt. Doch jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was hat dieses Bild bitte auf einem Klimablog zu suchen? Und in welchem Zusammenhang stehen Kuh, Flugzeug und T-shirt?
Ideen zu diesen Rätselfragen gerne direkt an mich :)!

Wenn auf dem Wecker vorne eine 5 steht, ist es eindeutig noch zu früh!

Freitag, 08. Januar 2010

Heute Morgen haben  Janina und ich den  Schulvortrag zum Klimawandel gehalten, von dem ich schon letztens mal sprach. Es lief eigentlich ganz gut, allerdings bin ich trotzdem vorher immer noch ein bisschen aufgeregt, deswegen bin ich ganz froh, dass wir ihn geschafft haben :)!
Wir mussten ziemlich früh aufstehen, denn die Schule liegt einmal am anderen Ende der Stadt und wir brauchen beide etwa eine  Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Janina meinte schon ganz passend:
Also, wenn auf dem Wecker vorne eine 5 steht, dann ist es eindeutig noch zu früh!

Die Klasse kannten wir schon, denn wir waren im Dezmber schon einmal dort, als wir einen Vortrag zu Fairem Handel halten sollten. “Vortrag” klingt da nur immer so steif. Tatsächlich haben wir unterschiedliche Methoden genutzt, bei denen die Klasse selbst aktiv werden musste. So mussten sie zum Beispiel einschätzen, wie stark die einzelnen Kontinente für den  CO2-Ausstoß verantwortlich sind. Dafür sollten sie schwarze Luftballons im richtigen Verhältnis auf die Kontinente aufteilen und anschließen aufpusten. Von den 17 Teilnehmenden standen dann zum Beispiel 2 in Europa und mussten 5 Luftballons aufblasen, in Afrika standen 3 Leute, mussten aber nur einen Luftballon aufpusten. Dadurch wurde die Verteilung ziemlich deutlich.

Nach diesem Spiel und einer kurzen Definition “Was bedeutet eigentlich Klimawandel” haben die Schüler/innen in kleinen Gruppen Berichte von unterschiedlichen Klimazeugen gelesen und anschließend vorgestellt, was sie an ihrem Bericht am meisten schockiert und beeindruckt hat.
Denn auch wenn wir heute vielleicht  noch nicht so viel vom Klimawandel spüren, sind trotzdem schon viele Menschen - besonders in südlichen und ärmeren Länderm-  von den Folgen betroffen und müssen um ihre Existenz und ihr Überleben bangen.

Eine Sache, die den meisten Schüler/innen gefallen hat, war der “Ökologische Fußabdruck”. Dabei handelt es sich um einen Fragebogen, mit dem man seinen persönlichen Energie- und Resourcenverbrauch berechnen kann. Hier könnt ihr euren eigenen Fußabdruck berechnen und bekommt gleich ein paar Informationen und Tipps dazu: Dein Ökologischer Fußabdruck

Anschließend sammelten wir gemeinsam Ideen an der Tafel, wie man in den 4 Bereichen “Nahrung, Wohnen, Verkehr, und Konsum” etwas ändern könnte, um seine persönliche Energiebilanz zu verbessern.
Habt ihr auch noch Ideen, mit welchen kleinen Veränderungen im Alltag ihr eure Energiebilanz verbessern könntet?

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