Die Tage sind gezählt

29. Juli 2010

Und zwar unsere letzten Tage im NMZ. Für Janina sind es noch 13 Tage, für mich noch 14 bzw. 19, je nach dem, ob ich hier einen Platz bekomme, oder nicht. Beworben habe ich mich jedenfalls. Das ist plötzlich gar nicht mehr so viel, obwohl wir vor ein paar Tagen noch rum gejammert haben, wir hätten noch sooo viel Zeit und soooo wenig zu tun ;).

Nachdem Annheide uns dann aber dazu angehalten hat, alles noch zu Erledigende aufzulisten und auf die verbleibenden Tage aufzuteilen, ist die To-Do-Liste doch noch recht gut gefüllt, gleichzeitig aber erschreckend überschaubar. Abschiedsstimmung setzt ein.

Meine Hauptaufgabe für die kommenden Tage wird es sein, die Klima-Gerüchteküche zu beenden. Jaja, ich weiß, dass das ein uraltes Projekt ist, das schon längst beendet sein sollte. Die alteingesessenen LeserInnen erinnern sich vielleicht noch daran…

15. Oktober 2009

Hallo! Ich bin Eva und mache seit September mein Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Infostelle Klimagerechtigkeit in Hamburg. Von nun an werdet ihr hier öfters mal neue Einträge von mir finden.

Vielleicht könnt ihr mir auch gleich schon mal helfen. Ich arbeite zurzeit nämlich unter anderem an der
“Klima-Gerüchteküche”. Da will ich Gerüchte über unser Klima aufdecken und endlich mal für Klarheit sorgen.
Kennt ihr aus eurem Freundes- oder Bekanntenkreis irgendwelche Sprüche über das Klima, die immer wieder  fallen? Irgendwelche Dinge, die ihr schon lange mal genauer wissen wolltet? Etwas, dass ihr in der Zeitung gelesen oder ihm Fernsehen gesehen habt? Schnell her damit!

Ich möchte der Sache auf den Grund gehen und rausfinden, was es wirklich damit auf sich hat. Und wer weiß: Vielleicht ist euer Gerücht ja so brisant, dass es auch in der “Klima-Gerüchteküche” erscheinen wird.

Ich freue mich schon auf eure Kommentare!!!

Dies gilt es nun, zu einem vernünftigen Abschluss zu bringen. Dafür werde ich noch mal über die Texte gehen müssen, die ich vor über einem halben Jahr geschrieben habe. Außerdem muss ich noch weitere Bildchen malen, die mit den Texten veröffentlicht werden sollen. Einige davon kennt ihr schon von meinem Blog. Eine Kuh, ein Flugzeug mit Kondensstreifen und ein T-Shirt.

Es gibt aber schon wieder Nachschub :).

eisbarstiftegegen-atomkraft

Außerdem müssen wir uns beide noch um unsere Abschlussberichte kümmern. Zum Glück ist es uns ziemlich frei gestellt, wie wir diesen Bericht verfassen wollen, und ich habe auch schon einige Ideen, aber da kommt auch noch mal ein bisschen Arbeit auf uns zu.

Ansonsten stehen solche Dinge an, wie:

  • unsere Arbeit für die Nachfolger sinnvoll dokumentieren und in Ordner ablegen, damit sie auch noch was damit anfangen können.
  • Gedanken zu Abschlussgeprächen, Verabschiedungen usw. machen
  • überlegen, was wir unseren Nachfolgern in der einen Woche Einarbeitungszeit alles erklären und zeigen müssen
  • um eine Druckversion meines Blogs kümmern

So Zeugs halt. Ich muss mich jetzt auch endlich mal dran machen, meine für heute geplanten Aufgaben anzugehen. Auf der To-Do-Liste steht: Einsatzstellenposter. Oh je, noch so eine Sache, an der Janina und ich schon seit Monaten knabbern. Dann wirds jetzt endlich mal Zeit.

Zurück aus dem Süden

23. Juli 2010

Ich war in Spanien, wie dieses Bild mit Palmen im Hintergrund vermuten lässt. Und es war sooo heiß und sooo anstrengend. Von wegen Urlaub. Auch wenn das meiner Bräune nach  schwer zu glauben ist. Aber ich habe gearbeitet. Wirklich!

eva-mit-palmen

Wir waren nämlich mit dem Arbeitgeber meines Vaters unterwegs, um Werbefotos von Gartenmöbeln aufzunehmen. “Wir” waren ein Team aus 7 bzw. 10 Leuten. 7 aus Deutschland und 3 vor Ort. Jeden Tag waren wir bei einer anderen reichen, pompösen Location, um das ganze Sortiment zu fotografieen. Ich war mit für die Dekoration zuständig. Also Tische decken, Gläser polieren, Blumen in Vasen stellen, Essen auf einem Grill anrichten… Aber wir mussten auch Möbel tragen, fegen, die Kleidung für die Models aussuchen und bügeln…

Klingt ganz cool, aber war echt anstrengend. Meistens sind wir gegen 7 Uhr Morgens vom Hotel aufgebrochen, gegen 9 Uhr hatte der Fotograf die ersten Bilder geschossen, zwischendurch gabs mal nen Snack, etwa um 21 Uhr waren wir mit den Aufnahmen fertig, jetzt alles einpacken und einladen, zurück zum Lager fahren, ausladen, für den nächsten Tag einladen, zum Hotel fahren, duschen, zu einem Restaurant fahren, gegen 23 Uhr Essen auf dem Tisch haben, gegen 24 Uhr wieder am Hotel sein, schlafen, um 7 Uhr vom Hotel los fahren…

So war es tatsächlich! Aber es hat trotzdem total Spaß gemacht und war mal was ganz Neues. Auch wenn ich manchmal wirklich an meine Grenzen gestoßen bin…

eva-schlaft

Für Freizeit, Postkartenschreiben oder Ähnliches war da keine Zeit mehr. Immerhin: Fußball haben wir geguckt, auch wenn das ja nicht die größte Freude für uns Deutsche war… ;)

Aber es war eine Freude, dass ich endlich mal richtig Spanisch sprechen konnte. Mit echten Spaniern. Zum Beispiel im Hotel, im Restaurant oder mit unseren Models. Nachdem ich ein Jahr nach der Schule fast nichts mehr mit Spanisch zu tun hatte, ist doch erstaunlich viel wieder gekommen. Jetzt freue ich mich erst recht aufs Studium.

Und ich konnte Schwimmen gehen. In 10 Tagen war ich einmal im Mittelmeer, einmal im Pool am Hotel und zweimal in einem Pool bei einer Location. Sehr zu unserem Vergnügen hatte der Fotograf eine Unterwasserkamera mit.

eva-im-wasser

Was war oder ist dein Highlight in diesem Sommer?

Ab in den Süden

06. Juli 2010

flugzugbild

“Oh, willkommen, willkommen, willkommen Sonnenschein…”. Singend eile ich von meinem Zimmer ins Bad, vom Bad nach unten, von dort wieder in mein Zimmer. Auf dem Bett entsteht langsam aber sicher ein riesiger Haufen aus T-shirts, Flipflops, Sonnencreme, Bikini,  Kamera, Adressbuch, Röcken, Sonnenbrille… eben allem, was frau auf einer zehn-tägigen Spanien-Reise so braucht. Mein Vater, mit dem ich morgen früh los ziehen werde, hat noch längst nicht angefangen zu packen. Das macht er wahrscheinlich noch am Abflugsmorgen… Männer! Das genussvolle Packen gehört doch zu einer gelungenen Reise dazu wie gutes Essen und gemütliche Unterkünfte.

Janina macht mir auch noch eine große Freude, indem sie mir ihre Deutschland-Schminke schenkt.
“Ich hab zwar eine halbe Sekunde gezögert, aber dann entschieden, dass sie dich glücklicher machen wird.”
Cool, cool, cool! Ich will ja schließlich das WM-Halbfinale Spanien gegen Deutschland gucken. In Spanien. Mit Deutschland-Schminke. Danke, Janina!

Jedenfalls muss ich heute noch die letzten Sachen im Büro fertig machen, um dann Morgen alles hinter mir zu lassen und meine erste Spanien-Reise anzutreten. Málaga, ich komme!

Hmm, aber einfach alles hinter mir lassen? Das Büro, die Mails, meinen Schreibtisch. Okay, das geht. Aber was ist mit dem, was ich im FÖJ so gelernt habe. Mit meinem Wissen im Kopf. Mit dem miesen kleinen Floh, der die ganze Zeit in meinem Ohr sitzt und meckert: “Du fliegst in den Urlaub! Ja, du FLIEGST! Fliegen ist sooo klimaschädlich!”

Am Anfang versuche ich noch, dagegen zu agumentieren: “Ach, ich fliege doch nur einmal. Jetzt stell dich mal nicht so an, der kurze Flug. Das darf ich doch auch mal.” Aber in meinem Ohr will es nicht ruhig werden: “Mich anstellen? Du spinnst wohl! Weißt du eigentlich, was so ein >kurzer< Flug für einen CO2-Ausstoß verursacht?!” Zugegeben, das weiß ich nicht.

Also setze ich mich an meinen Computer und rechne mal um, welche Klimawirkung ein Flug von Hamburg nach Málaga und zurück so hat. Ausgesprochen praktisch erweist sich da die Internetseite www.atmosfair.de.
Tja, mein Hin- und Rückflug entspricht einer Klimawirkung von etwa 900kg CO2. Klingt ja gar nicht sooo schlimm. Aber, was lese ich da? Das ist genau so viel, wie ein indischer Mensch im Jahr an CO2-Emission verursacht. Ich bin schockiert. Und peinlich berührt.

Zum Glück gibt es eine Möglichkeit, mein schlechtes Gewissen etwas zu beruhigen. Ich erinnere mich daran, dass man bei verschiedenen Organisationen Ausgleichszahlungen für seine Flüge leisten kann. Auch bei der Infostelle Klimagerechtigkeit gibt es diese Möglichkeit des Kompensierens. Wenn ich den Anweisungen auf unserer Internetseite folge, errechne ich eine Ausgleichszahlung von 13,50€ für Hin- und Rückflug. Dieses Geld würde in ein Klimaschutz-Projekt auf den Philippinen fließen.

Das klingt gut. Das werde ich machen. Es darf zwar nicht dazu führen, dass ich denke, ich kann ja für alle meine Klimasünden Geld bezahlen und dann ist alles gut. Aber für so eine besondere Reise, wie ich sie diesen Sommer ausnahmsweise mal machen möchte, sehe ich eine Ausgleichszahlung als Möglichkeit, wenigstens etwas beruhigter  in den Urlaub zu starten. Wie siehst du das?

Seminar V - Neuwerk

30. Juni 2010

Letzte Woche fand unser allerletztes FÖJ-Seminar auf Neuwerk statt. Das ist eine Insel im Wattenmeer bei Cuxhaven, die aber zu Hamburg gehört. Weil es dort auch eine Einsatzstelle gibt und vorallem, weil es so schön dort ist, findet hier jedes Jahr das fünfte und letzte Seminar statt.

Nachdem wir mit dem Zug bis nach Cuxhaven gefahren waren, sind wir schließlich mit mehreren Pferdekutschen ca. eine Stunde durchs Watt bis zur Insel gefahren.

Auf der Insel angekommen bezogen wir unsere zwei Häuser und starteten die Woche mit einer Insel-Ralley. Die dauerte immerhin zwei Stunden, dabei mussten wir nur etwa 6-7 km laufen, um die ganze Insel einmal zu umrunden. Neuwerk ist ziemlich winzig, was uns erst richtig bewusst wurde, als wir am letzten Tag auf dem Leuchtturm standen und alles überblicken konnten. Nur 36 Menschen leben hier, zuzüglich der Saisonarbeiter und regelmäßig wechselnder Gäste. Aber es gibt eine eigene Schule mit immerhin drei SchülerInnen :).

Wir verbrachten unsere urlaubsähnlichen Tage mit Wattwanderungen, Vogel-, Salzwiesen- oder Seehunds-Touren, mit Workshops zu “Meer und Kultur” und “landart” und mit gaaaanz viel frischer Luft und Sonnenschein. Alle sind ordentlich braun (und so mancher auch rot) geworden und ich glaube, so ziemlich jeder hat es total genossen, ein paar Tage auf so einer grünen, Auto-freien Insel zu verbringen.

Besonders schön fand ich, dass wir uns alle noch ein bisschen besser kennen gelernt haben und ganz viel Zeit miteindander hatten. Hoffentlich lässt sich der eine oder andere Kontakt aufrecht erhalten.

Jetzt noch ein paar meiner Fotos zum Träumen, heute mal etwas größer als meistens :).

janina-und-evakutschfahrt

wiese-und-leuchtturmhamburgflagge

krebswatt

blumenwiesesonnenuntergang

haus-und-turmhaus-von-oben

foj-neu

Ganz viel Schokolade geht an…

29. Juni 2010

… Anna-Sophie W. !!!

Vielen Dank an die mutigen und kreativen drei Leute, die uns ihren Schokotext geschickt haben. In einem völlig unabhängigen und gerechten Losverfahren musste jedoch ein/e Gewinner/in gefunden werden.

Herzlichen Glückwunsch, Anna-Sophie :)! Das Paket geht schnellstmöglich in die Post.

Hier sind nun die drei völlig unterschiedlichen Schoko-Texte, die uns alle auf ihre Art und Weise zum Lächeln gebracht haben. Viel Spaß beim Lesen!

Die Versuchung

Es war einmal eine Tafelschokolade mit 24 Schokostückchen.
So zart und herb, so weiß, so braun, ein Anblick der Verführung.
Wie sie in den Kühlschrank des Büros kam, weiß niemand so genau
und auch die junge Praktikantin wurde nicht draus schlau.
Der Frust des Kopierens wuchs ihr über den Kopf,
da griff sie zu, doch plötzlich griff jemand ihren Zopf.
Der zarte himmlische Geschmack noch auf ihrer Zunge,
doch vor Schreck keine Luft mehr in der Lunge.
Der Projektleiter ertappte sie auf frischer Tat,
doch auch er roch in der Luft die frische Kakaosaat.
Zwei Stücke in seinen Mund
und er war mit seinen tiefsten Abenteuerträumen in einem Verbund.
Beide schlichen sich fort still und leise
die Schokolade in Erinnerung auf die schönste Art und Weise.
Die 20 Stücke im Kühlschrank,
machten den Hausmeister liebeskrank.
Die Liebe zu dem leichten, lockeren Geschmack,
verwandelte ihn in ein Wrack.
Ein Griff, ein Riegel in seiner Hand,
dem Liebesentzug ein guter Beistand.
So war er fort
und er hörte nicht mehr, dass die Sekretärin bat ihn um ein Wort.
Auf Diät war sie schon lange
und vor der nächsten Schokofalle hatte sie große Bange.
Schwupps, spürte sie den Jungle in ihrem Mund
und sie war wieder mit der Verführung der Schokolade in einem Bund.
14 Stücke noch im Schrank,
machten den Nächsten herzkrank.
Müde und verbraucht
war klar, der Buchhalter braucht
einen Riegel Energie,
und so war vergessen die Kakaoallergie.
Zwei Stücke schmilzten genüsslich auf der Zunge der Presseabteilungsleiterin
und für sie war der süße, zarte Geschmack der beste Kreativitätsgewinn.
Der Hausmeister in seiner Liebessucht
fand Zuflucht in der verführerischen Schokoladenbucht.
Ein ganzer Riegel flott, erneut in seinem Munde,
seine Erklärung: “Die späte Nachmittagsstunde.”
War doch eigentlich gewiss,
dass fast jeder am liebsten auf ein Stück Schokolade biss.
Vier Stückchen noch im Kühlschrank
entwickelten sich zum reinsten Liebestrank.
So traffen sich Praktikantin, Projektleiter, Sekretärin und Buchhalter,
wollten Kämpfen um den sinnlichen Genuss wie im Mittelalter.
Da kam der Chef ganz aufgebracht,
war die Schokolade doch als Geschenk für seine Frau gedacht!
Vor Scham verkrochen die vier sich leise
und auch die Gedanken des Chefs gingen auf eine lange Reise,
Kakao, Milch und Zucker im Mund,
widerstand auch er nicht der Versuchung.
So nahm die Schokolade ihr Ende
und für alle eine gute Wende.
Der Versuchung der Schokolade konnte niemand widerstehen
und man wird die Mitarbeiter in Erinnerung weiter um den Kühlschrank schleichen sehen.

Anna-Sophie W.

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Schokolade - ein wahres Wundermittel.

Sie hilft gegen Hunger, Frust, Liebeskummer und andere Schwernisse des Lebens.

Die Mischung aus dem wunderbaren Geschmack und dem Gefühl, das sich beim Schmelzen im ganzen Mund verteilt ist einfach einzigartig - auch in ihrer Wirkung auf den ganzen Körper.

Esse ich Schokolade, fühle ich mich schon nach einer kleinen Menge frisch gestärkt und zufrieden und getröstet.

Mein kleiner Text wird meiner wahren Leidenschaft für Schokolade nicht wirklich gerecht, denn dafür müssten echte Poeten oder Schriftsteller ans Werk gehen. Der Film “Chocolat” ist ein solcher gelungener Versuch, die Wirkung von Schokolade auf den menschlichen Organismus und seine Seele zu beschreiben.

Es grüßt, schokoladenseelig und - abhängig

Gisela S.

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Schoki ist toll, Schoki ist klasse,
nicht nur in Maßen, auch in Masse.
Mehr mehr mehr und immer rein,
das lässt man nicht so einfach sein.
schlimme Sucht, ja ziemlich schäbig..
doch auch so zart, so süß, so cremig…

Dennis H.

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Gewinnspiel

10. Juni 2010

Wir haben uns heute etwas ganz besonderes für euch ausgedacht. Inspiriert waren wir wohl von unserer aktuellen Aufgabe. Wir bereiten nämlich gerade einen Vortrag über Kakao und Schokolade vor. Es wird von der Geschichte des Kakaos über die Herstellung von Schokolade und den fairen Handel bis hin zu einer kleinen Verköstigung mit Gepa-Schokolade gehen.

Wenn ihr auch schon immer mal leckere fair gehandelte Schoki naschen wolltet, ist das jetzt eure Chance. Denn ab heute könnt ihr hier dieses verführerische Schokopaket im Wert von 10 € gewinnen.

———————–schokopaket

Das einzige was ihr dafür tun müsst, ist, euch den einzigartigen Geschmack von Schokolade auf eurer Zunge vorzustellen und anschließend euren persönlichen Text über Schokolade zu schreiben. Er kann kurz oder lang, gedichtet oder chaotisch, ein Liebesbrief, ein Lied oder eine Geschichte sein.
Euch sind keine Grenzen gesetzt.

Von allen Einsendungen werden wir die schönsten hier veröffentlichen und auslosen, wer das Paket voll köstlicher Schokolade geschickt bekommt.

Schickt eure Texte bis Sonntag, den 27.06.2010 an meine e-Mail-Adresse: foej@nmz-mission.de
Ich freue mich auf viele kreative Einsendungen und wünsche euch ganz viel Spaß!

Malstunden

08. Juni 2010

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Na, wonach sieht das aus? Genau! Nach ganz viel kreativer, fleißiger Arbeit.

Janina und ich haben nämlich letzte Woche zwei Tage lang unser Büro in ein Mal-Atelier umgewandelt und uns künstlerisch ausgetobt.

Wir haben zwei A3-große Stoffbilder erstellt, auf denen einmal die fürs Klima gute Welt und einmal die fürs Klima schlechte Welt zu sehen ist.

Diese Bilder werden für ein Spiel mit Kindern gebraucht. In dem Spiel geht es darum, dass die Kinder den Unterschied zwischen der fürs Klima guten und der fürs Klima schlechten Welt erkennen und auch Fragen dazu beantworten müssen, um Stück für Stück aus der schlechten in die gute Welt zu gelangen.

Hier könnt ihr verfolgen, wie das Bild der besseren Welt entstanden ist.

4

Von der A4-Skizze, die ich erstellt habe, haben wir das Bild mit Hilfe eines Rasters auf den Stoff übertragen.  Ihr könnt hier Janina sehen, die  schon den Weg und die Baumstämme ausgemalt hat.

5

Es geht voran! Ein paar Windräder am Horizont, ein Pferd und ein Zaun, die Baumkronen und die Anfänge eines Fahrrads und eines Straßenschildes sind schon dazu gekommen.

6

Janina sitzt schon mehrere Stunden am Ausmalen. Sie ist grade bei der Wiese. Inzwischen sieht das Wasser, in dem die Pinsel ausgespült werden, echt giftig-grün aus. (Ich glaube, Janina hat es nicht einmal zwischendurch ausgetauscht :) ).

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Die riesige Fläche des Himmels kostet viel Zeit und Geduld. Vor allem, wenn zwischendurch das selbst gemischte Hellblau ausgeht und nochmal genau der gleiche Farbton gemischt werden muss. Zum Glück kann sich Janina mit kleinen Details wie dem braunen Hasen rechts unten bei Laune halten.

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Schon 4 Stunden gemalt! Aber es ist fast geschafft! Jetzt sind schon Menschen, der Drachen am Himmel, das ganze Fahrrad, die Sonne, die Schaumkronen auf dem Meer, zwei Segelboote am Horizont und ein Busch zu sehen. Es fehlen nur noch kleine Details wie die Blumen auf der Wiese, eine kleine Entenfamilie auf dem Weg und die Möhre im Maul des Pferdes.

9

Die Bilder sind mittlerweile über Nacht getrocknet. Zum Glück wohnt die liebste Mama der Welt zufällig genau bei mir zu Hause. Also muss ich mich nicht alleine ums Bügeln, Umnähen und Abstecken kümmern, sondern habe ausgesprochen freundliche und kompetente Hilfe! Danke, Mama!!!

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Geschafft! Nach so vielen Stunden Arbeit ist unser Bild endlich ganz fertig! Mit allem was dazu gehört. Auch ein Haus mit Solarzellen auf dem Dach, das “Autos verboten”-Schild, die Vögel am Himmel und die Drachenschnur sind dabei.

Das untere Bild hier zeigt die fürs Klima schädliche Welt.

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